Wir suchen Dich!

Ob jung, ob alt, ob arm, ob reich; Corona hat unser aller Leben verändert. Die Veränderungen haben sich unterschiedlich auf die Menschen ausgewirkt. Sie haben Entscheidungen und Handlungen erforderlich gemacht. Jede Person ist durch die Folgen von Corona unterschiedlich betroffen. Was uns vereint ist die Unsicherheit und die Angst darüber, wie wir unser liebgewonnenes Leben möglichst aufrecht – gemäss subjektiv empfundenen Massstäben «normal» - erhalten können.

Was bewegt uns in Zusammenhang mit Corona? Wie hat sich Corona auf das Leben einzelner Menschen ausgewirkt? Welche Schicksale haben sich uns offenbart? Mit welchen Ängsten sind wir konfrontiert worden? Und: lässt sich darin einen Konsens finden?

Auf diese Fragen möchten wir anhand eines geplanten Bildbands genauer eingehen. Wir möchten Menschen, ihre Geschichten und ihre Ängste in Zusammenhang mit Corona portraitieren. Das Ziel dieses Bildbandes ist es, unterschiedliche Lebenswelten verschiedener Persönlichkeiten abzubilden, um daraus eine gemeinsame Basis ableiten zu können, damit gegenseitige Akzeptanz sowie ein Verständnis geschaffen werden kann, wie wir den Zugang zueinander -trotz der gegenwärtigen Unsicherheit angesichts von Corona- wiederfinden können.

 

 

Umsetzung

Der zu erarbeitende Bildband soll möglichst viele und diverse -auch konträre- Ängste, Meinungen und Schicksale wiederspiegeln. Damit dies erreicht werden kann, werden Persönlichkeiten unterschiedlicher gesellschaftlichen und sozialen Schichten nach ihren Ansichten und Ängsten in Bezug auf Corona befragt. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei beim Zusammentragen ihrer Unsicherheiten und Ängste. Wie hat sich Corona auf ihre subjektive Wirklichkeit ausgewirkt? Was macht den Menschen Angst – worin besteht ihre Unsicherheit – und was haben sie unternommen, um die Kontrolle sowie das Gefühl von Sicherheit zurückzuerlangen? Welche Ängste gibt es in Zusammenhang mit Corona überhaupt? Und worin können Parallelen verzeichnet werden?

 

Antworten auf diese Fragen zu finden bildet den Stoff für den Bildband. Bestenfalls gelingt es, einen Einblick in verschiedene Lebenswelten und Schicksale zu ermöglichen. Und aller-bestenfalls kann am Ende des Bildbands eine Aussage darüber getroffen werden, wie wir -die wir alle von Unsicherheiten, Verlusten und Ängsten angesichts von Corona geprägt sind- trotz dessen wieder näher zueinander finden können, um miteinander in eine gemeinsame, neue Zukunft blicken zu können - mit oder ohne Corona.

 

 

 

 

 

Einleitung Bildband

Eigentlich war das anders gedacht. Es wurde davon ausgegangen, dass das Leben immer so weitergeht wie bisher. Dass der Wohlstand sich weiterentwickelt und Möglichkeiten, sich zum Ausgleich zur Arbeit zu erholen und zu amüsieren, stetig zunehmen und konstant verfügbar sind. Dass das Leben berechenbar bleibt. Bisher konnte davon ausgegangen werden, dass es nur eine Wirklichkeit gibt - die Normalität an die man gewohnt ist. Aber plötzlich geht all das nicht mehr. Plötzlich gibt es mehrere Wirklichkeiten, darunter eine Vor- und eine Nach-Corona Wirklichkeit. Eine alte und eine neue Normalität. Eine sichere und eine unsichere Welt (vgl. Horx, 2020, S. 9-10).

 

 

 

Text

Vanessa Crivelli

Sozialarbeiterin

Tel.: 0786183313

Mail: vanessa_crivelli@hotmail.com

 

Fotografie

Mélanie Dreszig

Fotogafin

Tel.: 0793112717

Mail: fotografie@genuin.ch

 


kontakt

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waldkirch, st.gallen

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