kein genre in der fotografie ist so sehr mit vorurteilen belastet wie die aktfotografie. ein grund warum ich nur sehr wenig aktive werbung für diesen bereich mache. hört man den begriff "akt" denkt man sofort an hochglanzmagazine, an eingeölte körper, verrenkte posen und bilder auf denen man ungebeten die volle nacktheit präsentiert bekommt. wenn ich aktbilder mache ist die nacktheit wenn überhaupt zweitrangig. ich konzentriere mich ausschliesslich auf den mensch, auf sein wesen und versuche weiterhin seine persönlichkeit einzufangen. zudem muss für mich die nacktheit einen sinn ergeben. ein aktbild in einem studio oder draussen aufgenommen kann dies meiner meinung nach nur sehr schwer weshalb ich es bevorzuge, zu meinem kunden nachhause zu gehen.

mein ziel ist es stehts, dass der betrachter den mensch sieht und erst vielleicht beim zweiten blick überrascht feststellt, dass die person nackt ist. das macht für mich eine gute aktfotografie aus. vielleicht müsste dieses genre unbenannt werden in aktportrait oder einen komplett anderen namen um ohne vorurteile arbeiten zu können..


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mélanie dreszig

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